Schwarzes Ostdeutschland – Rückeroberung der Geschichte
Die Geschichte der DDR und generell Ostdeutschlands ist keine weiße Geschichte. Sie ist geprägt von Schwarzen Biographien, ihren Kämpfen, von afro-diasporischen Identitäten und Interventionen und von kolonialer bzw. postkolonialer Verstrickung. Der ManyPod begibt sich mit der Künstlerin und politischen Bildnerin Maresa Pinto auf Spurensuche Schwarzer Geschichte – in einem Land, das bis heute als weiße homogene Gesellschaft imaginiert wird.
Maresa Nzinga Pinto ist Erinnerungspädagogin, Filmemacherin, Forscherin und Kuratorin. In ihrer transdisziplinären Praxis beschäftigt sie sich mit kollektivem Gedächtnis, Zugehörigkeit und Widerstand in neokolonialen und (post-)sozialistischen Kontexten sowie mit Deutschlands (post-)kolonialen Verstrickungen, Schwarzen Bewegungen und afro-diasporischen Identitäten.
Foto: Marvin Girbig
Weiterführende Links:
Webprojekt von Mares Pinto: „Genoss*innen of Color“ – Afrikanische Studierende und Vertragsarbeitende in der DDR“
Film von Maresa Pinto: “Black Sisters in socialist ‘brother countries’” (2025)
Film von Massiamy Diaby: “Poeler Luft“ (2024)
Film von Jana Pareigis: „Afro.Deutschland“ (2016)
Buchartikel: “Ossis of color”, in Sammelband “Erinnern stören“
Artikel In APuZ: „Ostdeutsche of Color. Schwarze Geschichte(n) der DDR und Erfahrungen nach der deutschen Einheit“
Webdoku „Eigensinn im Bruderland“, Artikel „Aus Vertragsarbeiter*innen werden Madgermanes“
Comic von Birgit Weyhe: „Madgermanes”
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